In den letzten Jahren besteht die Wahrnehmung, dass die Wädenswiler Innenstadt zunehmend unter Druck gerät, was die Sorge vor weiteren Leerständen verstärkt hat. In den letzten Jahren gingen qualitativ wertvolle Geschäfte verloren (Raschle, Feldbeck in Alten Fabrik, Buchparadies, Cucina Pero, Hotel Du Lac, Cafe Homberger), die Vielfalt und Qualität des Angebots in der Innenstadt hat gelitten. Stattdessen zogen Nagelstudios, Barbershops, Kebab-Läden und andere Geschäfte mit unklaren Geschäftsmodellen, sogenanntes Spezialgewerbe, ein. Ohne eine belebte und funktionierende Innenstadt droht die Stadt Wädenswil als Wohn- und Arbeitsort an Attraktivität zu verlieren.
Die Stadtenwicklungskommission SteK, der ich auch angehöre, hat sich zum Ziel gemacht, die Attraktivität unseres Stadtzentrums hoch zu halten und zu fördern. In einer Projektarbeit haben wir zusammen mit Experten einen Massnahmenkatalog ausgearbeitet, den es in der neuen Legislatur ab Mai 2026 umzusetzen gilt.
Siehe hierzu auch den Bericht «Strukturwandel im Detailhandel – Handlungsempfehlungen für den Metropolitanraum Zürich».
Trotz der noch vorhandenen Präsenz vieler kleiner Geschäfte wie Bäckereien, einer Metzgerei, Sportartikelgeschäft, Männerbekleidungsladen oder Schuhgeschäft besteht Handlungsbedarf. Ich setze mich dafür ein, Massnahmen zu ergreifen, um die Herausforderungen anzugehen, bevor es zu spät ist.

„Unser Wädenswil, unser zu Hause“